Fachgerechtes Trocknen

 

 

 

Feuchte Wände und Böden können unterschiedliche Ursachen haben. Zu den möglichen Auslösern zählen unter anderem Bodenfeuchtigkeit, Überschwemmungen und Hochwasser, defekte Regenabläufe, undichte Dächer, erhöhte Luftfeuchtigkeit sowie Wasserschäden. Eine fachgerechte Ursachenanalyse ist entscheidend, um geeignete Maßnahmen einzuleiten.

 

Auch bei Bau-, Umbau- oder Neubauvorhaben können Faktoren auftreten, die Feuchtigkeitsschäden begünstigen:

  • Wassereintritt, beispielsweise durch Überflutungen während der Bauphase
  • Erhöhte Raumluftfeuchtigkeit nach Putzarbeiten oder Estrichverlegung bei unzureichender Belüftung
  • Nicht ausreichende Trocknungszeiten vor der Montage von Wandverkleidungen
  • Der Einsatz mikrobiell belasteter Materialien
  • Unbemerkte Wasseraustritte, beispielsweise durch einen tropfenden Wasserschlauch im Keller während der Neubauphase

 

Eine ausschließliche Trocknung des Neubaus durch Heizen und Stoßlüften ist grundsätzlich möglich, kann jedoch mehrere Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Daher empfehlen wir ein zeitnahes und professionelles Vorgehen durch ein erfahrenes Fachunternehmen. Nach der fachgerechten Beseitigung der Schadensursache kann die gezielte Trocknung eingeleitet werden.

 

Wir begleiten Sie von der ersten Einschätzung bis zum Abschluss der Trocknungsmaßnahme. Vereinbaren Sie einen Termin für eine individuelle Beratung. Zunächst führen wir eine Materialfeuchtigkeitsmessung durch, um das Schadensausmaß präzise zu ermitteln. Die erhobenen Messwerte bilden die Grundlage für die weitere Planung des Trocknungsprozesses.

 

Auf Basis der Messdaten sowie der jeweiligen Raumdimensionen bestimmen wir die erforderliche Anzahl und Leistung der Trocknungsgeräte. Dabei verwenden wir ausschließlich hochwertige Bautrockner, um eine wirksame und energieeffiziente Trocknung sicherzustellen.

 

Während des gesamten Trocknungsprozesses kontrollieren wir die Materialfeuchtigkeit in regelmäßigen Abständen und dokumentieren den Fortschritt. Eine pauschale Aussage zur Trocknungsdauer ist nicht möglich, da diese insbesondere von der Materialart, dem Durchfeuchtungsgrad und den baulichen Gegebenheiten abhängt. Je nach Ausgangssituation kann die Trocknung zwischen zwei Wochen und zwei Monaten dauern.

 

Sobald der definierte Zielwert erreicht ist, schließen wir den Trocknungsprozess ab und demontieren die eingesetzten Geräte. Eine abschließende Messung dokumentiert die erreichten Werte. Darüber hinaus erfassen wir die Laufzeit der Geräte, sodass der Stromverbrauch nachvollziehbar berechnet werden kann.

 

Wir empfehlen, frühzeitig Kontakt mit Ihrer Versicherung aufzunehmen, um die Kostenübernahme für die Wasserschadentrocknung zu klären und die erforderlichen Unterlagen einzureichen. Dies schafft Transparenz und hilft, unerwartete finanzielle Belastungen zu vermeiden.